Meditations-Newbie: ME. Darüber, dass ich bestimmt kein Meditations-Guru bin, mich das Meditieren lernen schon jetzt wahnsinnig fasziniert und warum jeder Meditation unbedingt mal ausprobieren sollte.

Als ich mich in diesem Jahr zu meinem ersten Yoga Retreat entschloss, ahnte ich nicht, dass für mich so viel mehr Neues auf dem Programm stehen würde als ‚nur’ täglich Yoga zu praktizieren.

Ich hatte eigentlich nicht vor Meditieren zu lernen.

Ganz nebenbei begann ich meine eigene Meditationspraxis, ohne es zu merken.
Sozusagen Meditation für Anfänger und ich mittendrin.

Meditieren gab es bei mir bisher nicht. Nicht auf der mentalen Liste von Dingen, die ich gerne machen würde und schon lange nicht in meiner täglichen Routine. Zugegebenermaßen fand ich schon den Gedanken an Meditation zu spirituell.

Interessant fand ich es. Für andere! Aber sicherlich nicht für mich.

In meiner täglichen Routine gibt es Meditation nach wie vor nicht.

Aber in meinem Kopf. Da hat sich die Idee vom Meditieren festgesetzt! So sehr, dass ich auch nach mehreren Tagen Pause immer wieder dahin zurückkomme. Und deshalb sage ich „noch lange nicht“ – weil ich die tägliche Routine für mich selbst fest etablieren will.

Ich bin überzeugt, die Liste wird im Laufe der Zeit immer länger werden. Aber allein jetzt gibt es für mich schon einige Gründe warum ich dem Meditieren jeden Tag einen festen Platz geben will:

Me-Time.

Meditation gibt mir Raum und Zeit für mich. Beim Meditieren habe ich nicht mehr das Gefühl mal etwas für mich tun zu müssen – ich bin mittendrin.

Runterkommen.

Meditieren beruhigt mich. Auch wenn ich mich im ständigen Hin und Her zwischen aufkommenden Gedanken, bewusster Atmung und Leere im Kopf befinde. Ich werde ruhiger. Ich mache die Augen auf und bemerke eine warme Gelassenheit in mir. Und ein kleines Bisschen davon nehme ich in den Tag mit.

Geduldsspiel.

Geduld. Ein Zauberwort. In manchen Momenten bin ich der ungeduldigste Mensch der Welt. Wie lange dauert das noch? Sind die 10 Minuten Meditationszeit nicht langsam um? Während ich versuche mich auf die Meditation einzulassen, klopft immer wieder eine dieser Fragen an. Die Meditation fordert mich heraus. Und ich habe fest vor, dieses Spiel in Sachen Geduld zu gewinnen.

Fest verwurzeln.

Meditieren festigt. Ich verschaffe mir damit einen Anker, wenn er auch zum Anfang noch ganz klein ist. Er hält mich fest und zurück und verwurzelt mich. Nicht an einem Ort, sondern in mir. Das klingt irgendwie abgehoben. Eigentlich ist es ja aber eben andersherum.

Nicht(s) denken.

An nichts zu denken und über nichts nachzudenken ist einfach toll! Und damit es noch öfter klappt, genau deshalb mache ich weiter.

Kleiner Tipp: die App Headspace  ist zwar auf Englisch, ist aber zum Ausprobieren kostenlos und nimmt dich mit Hilfe von tollen Erklärvideos und angeleiteter Meditation bei deinem Start an die Hand. Versuch es doch auch mal!

 

CHEERS & GOOD VIBES
CARO

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